Stefan Raiser
Stefan Raiser, 1971 in Stuttgart geboren, startete seine Karriere noch zu Schulzeiten als Kabelträger und arbeitete sich schnell hoch zum Aufnahme- und Produktionsleiter für Sport-, Show- und fiktionale Programme der ARD. Nach dem Abitur leistete Stefan seinen Zivildienst in einem Kindergarten für behinderte Kinder. Während dieser Zeit war er auch Mitbegründer der Jugendfilminitiative Stuttgart e.V. und produzierte/moderierte mit seinem Schulfreund Felix Zackor die Konzert-Show „Musical Magic“ in der renommierten Stuttgarter Liederhalle vor 2000 Gästen. Stefan studierte zwei Semester Rechtswissenschaften in Tübingen bevor er seiner Liebe zum Film folgte und ab Oktober 1995 an der Filmakademie Ludwigsburg Produktion in der Abteilung Spielfilm studierte. Ferner studierte Stefan 1997 und 1999 an der University of Southern California (USC) und an der University of California (UCLA) in Los Angeles, ermöglicht durch zwei Stipendien der GWFF. 1999 gründete Stefan Dreamtool Entertainment gemeinsam mit Felix Zackor in München und Ludwigsburg. “It’s our teamwork that makes the dream work!” ist das Motto der beiden Gründer. Dreamtool wurde zu einem herausragenden, aufstrebenden Player in der deutschen Produzentenlandschaft und hat sich vor allem durch hochbudgetierte, kommerzielle TV-Events einen Namen gemacht. Bereits der erste Film, die Mehrgenerationen-Komödie „Mein erster Freund, Mutter und ich“ wurde für den Adolf-Grimme-Preis nominiert, mit zwei Deutschen Fernsehpreisen und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Es folgten TV-Events mit Budgets bis zu € 8 Mio wie „Bermuda-Dreieck Nordsee“, „Nina Undercover“ oder „Helden“. Neben den herausragenden Quoten im eigenen Land war vor allem die von Stefan ins Leben gerufene Abenteuer-Trilogie „Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen“, „Die Jagd nach der Heiligen Lanze“ und „Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer“ ein internationaler Verkaufserfolg und lief in China erfolgreich im Kino. Am anderen Ende der Genrevielfalt angesiedelt sind Dramen wie „Schattenkinder“, „Nicht Fisch, nicht Fleisch“, der Arthouse-Kinofilm „Schwestern“, das englischsprachige WWII Drama „Joy Division“ oder „Zweimal zweites Leben“.